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Kultur & Geschichte
Svend Gønges Hule
📍 Bønsvigvej 31, 4720 Præstø
Kostenlos
Im Bønsvighoved Skov auf der Halbinsel Jungshoved bei Præstø liegt das Ganggrab Svend Gønges Hule — eine etwa 5.200 Jahre alte Grabkammer aus der Steinzeit, errichtet von der Trichterbecherkultur, den ersten Bauern Dänemarks. Der Deckstein über der Kammer zeigt schöne Bänder aus rotem Granit. Der Name selbst hat jedoch nichts mit der Vorzeit zu tun: Er stammt aus einer Sage über Svend Poulsen Gønge, den "Gønge-Häuptling", der der Überlieferung nach eine der führenden Kräfte im Widerstand gegen die Schweden während der Schwedenkriege 1658-60 war. Die Geschichte erzählt, dass er sich im Ganggrab versteckte, als die Schweden Jungshoved verwüsteten und Schloss Jungshoved einnahmen — eine Erzählung, die durch Carit Etlars Roman "Gøngehøvdingen" von 1853 landesweit bekannt wurde. Eine Informationstafel vor Ort vertieft die Geschichte sowohl der Grabkammer als auch des Gønge-Häuptlings. Etwa 800 Meter nordwestlich des Ganggrabs liegt zudem die Stätte eines noch älteren Langbetts, sodass sich ein Besuch leicht mit einem kleinen Spaziergang durch den Wald verbinden lässt, der mit seinen rund 196 Hektar entlang der seichten Küste verläuft.
Bilder
Kilde: fortidsmindeguide.dk
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